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Es wurden 30 Tools entwickelt, um Bürgern die Herausforderungen und Möglichkeiten der Energiewende näher zu bringen und in ihren Alltag zu integrieren.

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Klimawandel und Energiewende

Merkblätter

Merkblätter


Das Ziel dieses Portfolios ist es, die Komplexität von Energie und Klimawandel durch eine Reihe von kurzen, erklärenden, pädagogischen und leicht verständlichen Faktenblättern aufzuzeigen.

Testen Sie Ihr Wissen

Testen Sie Ihr Wissen


Spielend lernen Sie, sich mit Klima- und Energiefragen auseinanderzusetzen, wobei der Schwerpunkt auf der wissenschaftlichen/historischen Grundlage, der Politik in diesen Bereichen und der Rolle der Bürger beim Übergang zur Nachhaltigkeit liegt.

Testen Sie Ihr Gedächtnis

Testen Sie Ihr Gedächtnis


Dieses Spiel ermöglicht es Ihnen, Ihr Gedächtnis zu verbessern, aber auch den CO2-Fußabdruck von Produkten/Personen auf der ganzen Welt kennenzulernen.

Eko und Logy

Eko und Logy


Dieses Spiel findet auf einer abgelegenen Insel statt, auf der die Geschwister Eko und Logy leben. Der Bau einer neuen Brücke wird ihr Leben verändern: Sie werden endlich in der Lage sein, durch verschiedene Gegenden zu reisen und mehr über das Klima ihrer Heimat zu erfahren.

CO2-Fußabdruck-Rechner

CO2-Fußabdruck-Rechner


Beurteilen Sie Ihren eigenen CO2-Fußabdruck mit unserem dedizierten ethiCarbon®-Rechner.

Ge- und Verbote der Energiewende

Ge- und Verbote der Energiewende


Spielen Sie Ihre Lieblings-Kartenspiele mit dem C4ET-Set "Ge- und Verbote der Energiewende".

Verknüpfung von Privat- und Arbeitsleben für die Energiewende

Surfen in der Tiefe eines nachhaltigen Büros

Surfen in der Tiefe eines nachhaltigen Büros


Bei diesem Tool handelt es sich um eine Prezi-Präsentation, die wir speziell für Mitarbeiter entwickelt haben. Es könnte jedoch für jeden von Ihnen von Bedeutung sein, also schauen Sie doch mal rein.

Projekt des Monats

Projekt des Monats


Mit diesem Tool können Unternehmen die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter auf verschiedene Energiefragen lenken.

Nachhaltiger Mitarbeiter des Monats

Nachhaltiger Mitarbeiter des Monats


Testen Sie Ihr Wissen: Anfänger oder Fortgeschrittene wenn es um Energiewende geht? Dieses Tool ist ein Quiz.

Leitfaden: Nachhaltigkeitstag

Leitfaden: Nachhaltigkeitstag


Nutzen Sie dieses Tool, um Ihren eigenen Nachhaltigkeitstag zu organisieren. Diese Leitlinie soll Unternehmen dabei helfen, ihre Mitarbeiter auf ein zukunftsorientiertes Energieversorgungskonzept aufmerksam zu machen.

Nachhaltigkeit in europäischen Unternehmen

Nachhaltigkeit in europäischen Unternehmen


Die Interaktive Karte bringt Sie in die Welt der "Besten". Beim Erkunden dieser Google Karte finden Sie Beispiele für nachhaltige Praktiken in Unternehmen in jedem Partnerland.

Bürgergesteuerte Kreislaufwirtschaft in Gebäuden

Renovieren: reparieren, wiederverwenden und recyceln

Renovieren: reparieren, wiederverwenden und recyceln


Diese Broschüre soll das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für die Möglichkeiten der Wiederverwendung von Baustoffen bei der Hausrenovierung schaffen.

Kreislaufwirtschaft bei Sanierung

Kreislaufwirtschaft bei Sanierung


Diese Infografik gibt einen Einblick in die Hauptelemente, die gewartet, repariert, verbessert, wiederverwendet oder umgebaut werden können, anstatt weggeworfen zu werden, wie es meistens bei einem Hausumbau der Fall ist.

Kreislaufwirtschaft und Renovierung

Kreislaufwirtschaft und Renovierung


Möchten Sie auf eine spielerische Weise auf die Wiederverwertung und Umgestaltung von Materialien aufmerksam machen? Dann ist dies genau Ihr Spiel!

Inventar-Notizbuch

Inventar-Notizbuch


Dieses Notizbuch zeigt Ihnen, wie Sie Materialien wiederverwenden können, wenn Sie Ihr Haus renovieren.

Beratung: Kreislaufwirtschaft bei Sanierung

Beratung: Kreislaufwirtschaft bei Sanierung


Diese Präsentation erklärt die Kreislaufwirtschaft bei der Gebäudesanierung nach dem Vier-R-Prinzip: Reduzieren, Reparieren, Re-use (Wiederverwenden) und Recyceln.

Bürgerbeteiligung in der Energiepolitik

Umfrage zur Energiewende

Umfrage zur Energiewende


Ziel dieser Umfrage ist es, die Einstellung der Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Energieverbrauch anzusprechen.

Ihre Meinung zählt

Ihre Meinung zählt


Ihre Meinung zählt! Mit diesem Poster soll unterstrichen werden, dass jeder von uns die Möglichkeit hat, sich an Entscheidungsprozessen in Bezug auf Umwelt und Energie zu beteiligen und so einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten.

Wie viel wissen Sie über Energiewende?

Wie viel wissen Sie über Energiewende?


Dieses Quiz hilft Ihnen, auf spielerische und einfache Weise etwas Neues über die Energiewende zu lernen. Teilen Sie Ihr Ergebnis mit Ihren Facebook-Freunden! Auf diese Weise werden auch Sie motiviert, mitzumachen und etwas Neues zu lernen.

Schiffe versenken

Schiffe versenken


Dieses Spiel ist eine modifizierte Version des bekannten Schiffe-Spiels. Sie lernen und wiederholen einige grundlegende Fakten zur Energiewende, indem Sie dieses Spiel spielen. Das Spiel ist für 2 Spieler konzipiert.

Wie können sich Bürgerinnen und Bürger an der Energiepolitik beteiligen

Wie können sich Bürgerinnen und Bürger an der Energiepolitik beteiligen


Möchten Sie wissen, wie Sie sich als Bürger an der Energiepolitik beteiligen können? Lesen Sie dieses ebook und finden Sie es heraus! Dieses eBook macht Sie mit den Mechanismen der öffentlichen Beteiligung an politischen Prozessen vertraut.

Energiewende im ländlichen Raum

Beurteilung und Selbsteinschätzung

Beurteilung und Selbsteinschätzung


Dieses Tool ist ein Selbsteinschätzungsinstrument, mit dem Sie Ihr Wissen auf dem Gebiet der Energiewende im ländlichen Raum testen können.

Karte der Energiewende im landlichen Raum

Karte der Energiewende im landlichen Raum


Das Ziel dieser Karte ist es, einige der zahlreichen Initiativen visuell darzustellen, die in den ländlichen Gebieten Europas, insbesondere in den sechs Ländern des C4ET-Projekts, durchgeführt werden. Diese Initiativen sollen eine nachhaltige Entwicklung, den Umweltschutz, die Energieeinsparung, die Entwicklung erneuerbarer Energien, die nachhaltige Landwirtschaft usw. fördern.

Virtueller Rundgang im Weinkeller

Virtueller Rundgang im Weinkeller


Dieser kurze virtuelle Rundgang zeigt Ihnen - in Wort und Bild - ein gutes Beispiel des Einsatzes für die Energiewende im ländlichen Raum. Cantine D'Uva in Larino, Italien, verwendet ein innovatives System zur Weinlagerung auf der Basis von Geothermie.

Kreislaufwirtschaft im ländlichen Raum

Kreislaufwirtschaft im ländlichen Raum


Was ist die Kreislaufwirtschaft? Dieses Tool richtet sich an Menschen in ländlichen Gebieten, die mehr über die Kreislaufwirtschaft, ihre Funktionsweise und einige praktische Beispiele spielend erfahren möchten.

Innovationen im ländlichen Raum

Innovationen im ländlichen Raum


Das vorliegende E-Book widmet sich dem Thema Energiewende im ländlichen Raum mit dem besonderen Ziel, das Bewusstsein für potenzielle innovative ländliche Aktionen für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.

Einfluss auf Unternehmen bei der Umsetzung umweltfreundlicher Strategien

Grün denken - grün spielen!

Grün denken - grün spielen!


Das Brettspiel "Grün denken - grün spielen" ist ein Tool für Bürgerinnen und Bürger, die gerne spielen und gleichzeitig denken.

Werden Sie grün!

Werden Sie grün!


Dieses Poster wurde für Unternehmen entwickelt, die das Bewusstsein ihrer Mitarbeiter für praktische Energiethemen schärfen möchten.

Unternehmen mit Innovationen modernisieren

Unternehmen mit Innovationen modernisieren


Dieses ebook widmet sich dem Thema "Wie können Bürgerinnen und Bürger Unternehmen dazu bewegen, sich umweltfreundlicher zu verhalten - Innovationsfragen".

Erste Schritte!

Erste Schritte


Diese interaktive Prezi-Präsentation bietet eine kurze Einführung in wichtige Themen rund um CSR, Innovation und Verbraucherschutz.

Entscheidungsbaum-Spiel

Entscheidungsbaum-Spiel


Dieser Entscheidungsbaum ist ein interaktives online Spiel. Sie werden gebeten, sich mit spezifischen Situationen auseinanderzusetzen, die an Ihrem Arbeitsplatz auftreten können. Das Spiel kann 10-15 Minuten dauern.

Klimawandel und Energiewende

Die uns bekannte Welt wird mit ihren eigenen Grenzen konfrontiert; der Druck auf Umwelt und Energiequellen steigt exponentiell, und sich wiederholende ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Krisen werden von den Auswirkungen des Klimawandels verstärkt. Unsere Organisationsstrukturen sorgen für Ungleichgewichte, die auf Dauer nicht bestehen können.

Klimabezogene Themen gehören zu den größten Herausforderungen heutzutage. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich der Temperaturanstieg und damit verbundene Effekte (wie der Anstieg des Meeresspiegels, Extremwetterereignisse und Ozeanversauerung) beschleunigt haben. Das hat dramatische Konsequenzen, die schnell unumkehrbar werden könnten – nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die gesamte Gesellschaft. Der 2014 veröffentlichte fünfte Bericht des International Panel on Climate Change (IPCC) bestätigt den anthropogenen Hintergrund des Klimawandels: unsere Treibhausgasemissionen. Diese Emissionen stammen nicht nur von großen Firmen, Ländern oder Industrien, sondern hängen vor allem von unseren Produktions- und Konsumgewohnheiten und unserer fossilen Energieversorgung ab. Innerhalb der Struktur der United Nation Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) fanden internationale Verhandlungen statt.

Dennoch und allen Nachweisen zum Trotz bewegen sich die Dinge nicht schnell genug. Bei der COP21 in Paris beschloss die internationale Community, die globale Erwärmung bis zum Jahr 2100 auf 2°C zu beschränken und wenn möglich sogar nur eine maximale Erwärmung von 1,5°C zuzulassen. Ein 2°C-Ziel bedeutet, dass 2/3 der aktuell bekannten fossilen Energieträger unangetastet bleiben müssen. Das würde eine schnelle und drastische Energiewende voraussetzen, die nicht ausschließlich auf technische Lösungen setzen kann – egal ob es um erneuerbare Energien, Energieeffizienz oder beides geht. Um das Klimaziel zu erreichen, sind umfassende und tiefgehende Verhaltensänderungen auf persönlicher Ebene notwendig. Während europäische Bürger sich mehr und mehr Gedanken um den Klimawandel machen, bleiben sie doch zu passiv und nur wenige verbinden den Klimawandel mit der Energiewende. Viele stellen nicht einmal ihren eigenen CO2- oder Energie-Fußabdruck in Frage.

Um zu Handeln und einen Wandel hervorzurufen, müssen sich Europäer erst einmal über ihren eigenen Energie-Fußabdruck und dessen Auswirkungen auf den Klimawandel im Klaren sein und außerdem ein Bild davon haben, was für Änderungen sie vornehmen können. Sie müssen außerdem überzeugt sein, dass diese Änderungen notwendig sind, um dem Klimawandel effektiv zu begegnen und Chancen für die Entwicklung fairerer und widerstandsfähigerer Gesellschaften zu bieten.

Verknüpfung von privat- und arbeitsleben für die energiewende

Uns allen ist bewusst, dass die meisten Unternehmen im Privatsektor profitorientiert arbeiten. Die Mehrheit der Europäer ist bei solchen Unternehmen angestellt. Dennoch ist es aus verschiedenen Gründen notwendig, ökonomische Interessen stärker mit sozialen und ökologischen in Einklang zu bringen. Europäische Unternehmen sollten einen holistischeren Ansatz mit stärkerer Berücksichtigung der Umwelt wählen.

In diesem Lichte können Unternehmen ein gutes Beispiel für Energieeffizienz und Management nach grünen Prämissen sein. In den letzten Jahrzehnten wurden viele Maßnahmen zur Energieeinsparung im Wirtschaftssektor eingeführt – nicht unbedingt wegen der Umweltfreundlichkeit, sondern aufgrund von monetären Vorteilen. Unternehmen sparen oder verdienen mit einem ausgereiften Umwelt-, Energie- und Ressourcenmanagement Geld. Diese positiven Ansätze der Betriebe passen zu Managementmodellen wie ISO 14001, ISO 26000 und EMAS.

Wie kann das einen Wandel im Bürgerverhalten herbeiführen? Was Energiesparen und Energieeffizienz betrifft, können Arbeitgeber als Beispiel für Angestellte dienen. Die meisten ihrer Entscheidungen basieren auf ökonomischen Vorteilen. Dennoch arbeiten viele Bürger in Europa in Firmen, die schon effiziente und inspirierende Umweltschutzmaßnahmen gemäß EMAS oder ISO implementiert haben. Wenn ökonomische Entscheidungen mit Umweltfreundlichkeit einhergehen, gibt es ein Potential für Win-Win-Situationen. Wenn ein Unternehmen beispielsweise bewirbt, den Arbeitsweg mit dem Fahrrad oder öffentlichen Transportmitteln zurückzulegen, benötigt es weniger Parkflächen. Wenn diese Bemühungen mit anderen Anreizen zusammenfallen, wie etwa gefördertem oder kostenlosem ÖPNV, werden die Angestellten viel seltener ein Auto für den Arbeitsweg verwenden. Immer mehr Unternehmen fördern auch die aktive Beteiligung ihrer Angestellten an Umweltprojekten, etwa durch Initiativen wie das „Umweltprojekt des Monats“.

Auf der Basis interner Kommunikation kann den Angestellten der Nutzen von energieeffizienten Geräten und Verhaltensweisen nahebracht werden, die dann zu Hause angewandt werden können. Dadurch können Arbeitsgeber helfen, das Bewusstsein für umweltfreundliche und energieeffiziente Maßnahmen zu stärken, die im Unternehmen angewandt werden, und deren Bedeutung für den Wandel hin zu einer grüneren Zukunft.

Bürgergesteuerte kreislaufwirtschaft in gebäuden

Im Gegensatz zu einer linearen Nutzung (bei der wir Ressourcen abbauen, produzieren, verwenden, wegwerfen) sollten wir unsere Wirtschaft zirkulär denken, indem wir den biologischen Kreislauf und den technischen Kreislauf des Materials beachten. Der biologische Kreislauf bezieht sich auf die kompostierbaren Materialien. Beim technischen Kreis werden die Materialien im Produktionsprozess wiederverwendet.

Die dafür benötigte Energie kommt aus erneuerbaren Quellen. Wir müssen uns von der Wegwerfkultur hin zu einer „Reparieren, Austauschen und Erneuern, Zerlegen und neu Erstellen“-Kultur entwickeln.

Wie wollen wir das auf den Baubereich übertragen? Im Baubereich werden große Mengen an Abfall produziert, in Brüssel ca. 84% der gesamten Masse. Diesen Abfall wiederzuverwerten ist das leitende Prinzip unseres Schwerpunktes. Daher müssen wir die Müllerzeugung in folgenden Bereichen senken:

  • Die Gebäude so lang wie möglich stehen lassen. Das macht eine gute Instandhaltung und Reparatur notwendig, außerdem Monitoring und Renovierungsarbeiten.
  • Für den Abbau designen: Ein Gebäude wird so geplant, dass einzelne Teile später anders wiederverwendet werden können (neue Verbindungstechniken, angepasste Werkzeuge, …).
  • Umkehrbarkeit: Ein Gebäude wird so gestaltet, dass es ohne große Renovierungsarbeiten auch anders genutzt werden kann.
    Vernünftiges Abreißen: Es wird sichergestellt, dass die Materialien durch umsichtiges Abreißen wiederverwendet werden können.
  • Maßnahmen zum besseren Abfallmanagement auf dem Bau einführen, Prinzip der Wiedereinsetzung vor Ort: Wiederverwendung des Materials oder der Bauteile an anderer Stelle des Bauplatzes oder zumindest in der Nähe.
  • Vernünftige Nutzung von Energie und Ressourcen.

Bürgerbeteiligung in der energiepolitik

Energiepolitik war bisher nicht das Thema eines breiten gesellschaftlichen Dialogs. Der Diskurs zu diesem Gebiet fand bisher in einem kleinen Kreis von nationalen und europäischen Institutionen, Experten und einer kleinen Zahl interessierter zivilgesellschaftlicher Organisationen statt.
Die Zivilgesellschaft stellt den Raum zwischen Familie, Staat und Markt da, in welchem die Bürger zusammenkommen und gemeinsame Interessen formulieren und vertreten.

Eine der Grundeigenschaften der modernen Demokratie ist die funktionierende Zivilgesellschaft. Die aktive Rolle der Bürger sowie die Transparenz öffentlicher Institutionen führen zu einem offenen Dialog, zu Kooperation und Partnerschaft. Die Nachhaltigkeit dieser Partnerschaften und einer generellen gesellschaftlichen Entwicklung ist durch den Respekt der Menschenrechte und der gleichberechtigten Beteiligung von Frauen und Männern als weitere Säule der Demokratie gesichert. Daher und um die Wichtigkeit der Beteiligung der Öffentlichkeit und speziell bestimmter Gruppen wie Frauen wendet die Europäische Kommission seit Januar 2003 die „General principles and minimum standards for consultation of interested parties by the Commission“ an.

Wenn von Beginn des Gesetzgebungsverfahrens an Rücksprache gehalten wird, verbessert sich die Wirksamkeit der Beschlüsse und gleichzeitig wird der Einbezug von interessierten Parteien und der Öffentlichkeit gefördert. Die Rolle der zivilgesellschaftlichen Organisationen ist definiert als „Bindeglied zwischen Bürgern und europäischen Institutionen, wobei der politische Dialog und die aktive Partizipation der Bürger zum Erreichen der Ziele der Europäischen Union gestärkt werden.“ Ein weiteres wichtiges Dokument ist der „Code of good practive for civil participation in the decision-making process“, welches vom Ministerausschuss in einer Deklaration unterstützt wurde und „die Wichtigkeit des Codes of Good Practice als Referenzdokument für den Europarat und als Basis für Empowerment der Bürger in öffentlichen Angelegenheiten unterstreicht“.

Das Hauptziel der Beratungen und des Einbezugs aller Akteure ist es, Informationen über ihre Interessen, Meinungen und Empfehlungen zu bestimmten öffentlichen Grundsätzen einzuholen, um die politischen Ziele besser zu verstehen und zu akzeptieren, aber auch um die Schwächen und potentiellen negativen Auswirkungen von einer bestimmten öffentlichen Ordnung zu verhindern.

The energy transition in rural areas

According to europarl.europa.eu website, predominantly rural areas are home to around 112 million people in the EU (European Union) and represents over half of the 28 Member States’ territories. Agriculture and food industry account for 6% of the EU’s GDP (Gross Domestic Product), with 15 million companies and 46 million jobs.

Whereas considerable opportunities exist in rural areas for renewable energy development, most companies and citizens still use traditional processes based on fossil fuels, especially coal and oil. The housing stock is often older than average and more widely spred than in cities, and as such tend to be less energy efficient and more expensive to maintain. On the good side, the potential for energy refurbishment is important and could be a tremendous local source of job opportunities.

During C4ET’s first phase of activities, a state of the art and SWOT (Strengths, Weaknesses, Opportunities, and Threats) analysis were conducted to better define the profile of rural areas. Among the strengths were found the strong availability of renewable energy resources (wind, sun, hydro, and biomass), and the existence of numerous best practices that could easily be scaled up. On the other hand, the lack of information and informal training opportunities as well as the massive use of fossil fuels were identified as weaknesses. The facts that rural areas are more vulnerable to climate change and that housing are less energy efficient were also enhanced. Finally a high level of unemployment exist but it also means that the energy transition could serve as a lever to generate new economic opportunities.

Einfluss auf unternehmen bei der umsetzung umweltfreundlicher strategien

 ‘Europäer sind der Meinung, dass die Bürger durch die Kaufentscheidungen, die sie treffen, die Hauptrolle bei der Beeinflussung von Unternehmen einnehmen sollten.

Europäer sind der Meinung, dass die Bürger durch die Kaufentscheidungen, die sie treffen, die Hauptrolle bei der Beeinflussung von Unternehmen einnehmen sollten, gefolgt von der Managementebene (40%) und Behörden (36%)‘ Quelle: Eurobarometer.

Als ersten Schritt möchten wir Angestellte als Bürger sehen, also sind unsere Hauptzielgruppe (in diesem Schwerpunktthema) Angestellte. Wir würden ihnen gerne zeigen, wie sie ihre Entscheidungen im Arbeitsleben umweltfreundlicher treffen können und dass Änderungen im persönlichen Verhalten das allgemeine Verhalten des Betriebs ändern können.

Der Hauptpunkt dieses Schwerpunktes ist, dass Bürger einen Einfluss auf die Umweltfreundlichkeit eines Unternehmen haben, wenn sie Methoden, Grundlagen und Werkzeuge zur Umsetzung kennen und anwenden.

Der Begriff “nachhaltige Entwicklung” beinhaltet drei Säulen: Ökonomie, Gesellschaft und Umwelt. Corporate Social Responsibility (CSR) hat per Definition die selben Säulen. CSR als Begriff und Prozess hängt vom Bewusstsein des Unternehmens ab. Von diesen drei Säulen werden wir die Säule „Umwelt“ analysieren und für die Angestellten übertragen, sodass ihr Bewusstsein für das Thema und die CSR-Aktivitäten ihrer Firma steigt.

Unser Ziel ist es, dass durch den Bottom-Up Ansatz des CSR Bürger sich der direkten Verbindung zwischen ihrem Verhalten im Betrieb in Bezug auf die Energiewende und dem Verhalten der SMEs in Umweltfragen herstellen. So könnten SMEs eine Antwort auf die globalen Herausforderungen der Energiewende geben.

Es ist von zusätzlichem Wert, wenn der Betrieb umweltfreundlicher wird. Unsere Entscheidung wird durch unsere starke Kommunikation mit Angestellten von SMEs unterstützt, sodass wir Bürger durch die Betriebe erreichen können.

©2018 C4ET 

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Project code: 2015-1-FR01-KA204-015349

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